Mit dem Motto "#machseinfach" behandelt der DAV verschiedene Themen aus den Bereichen Mobilität, Klima- und Ressourcenschutz und zeigt, wie einfach es ist, einen eigenen Beitrag zur Erhaltung von Natur und Umwelt zu leisten. Dabei soll es aber nicht nur um den Bergsport gehen, sondern auch um Anknüpfungspunkte für den Alltag.
Hier werden Tipps und Tricks vorgestellt, die schnell und einfach umsetzbar sind und zum Mitmachen animieren sollen.
Die Themen
Das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz bewegt einzelne Bergbegeisterte, die bei der Ausübung des Hobbys gewisse CO2-Emissionen nicht vermeiden können. Es bewegt aber auch den DAV als Verband, und so suchen wir Lösungen, wie wir in unserem Handeln und Wirtschaften negative Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt so weit wie es geht reduzieren können.
Angebote für eine klimafreundliche Anreise gibt es viele. Da immer den Überblick zu behalten, ist gar nicht so einfach. Auf dieser Seite haben wir einige nützliche Infos und Links zusammengestellt, die bei der klimafreundlichen Tourenplanung unterstützen können.
Bei Bergsport-Fans steht die Frage immer mal wieder im Raum: fehlt was in Sachen Ausrüstung? Und wenn ja: Wo bekomme ich’s her? Hier fünf Tipps, das Konto und die Umwelt zu schonen.
Wer gerne in den Bergen unterwegs ist, kennt das Problem: Der Weg zum Ausgangspunkt einer Tour endet oft an der letzten Bahn- oder Bushaltestelle – und von dort sind es noch Kilometer bis zum eigentlichen Startpunkt. Diese sogenannte „letzte Meile“ stellt für viele Bergsportbegeisterte ein echtes Hindernis dar. Genau hier setzt Moobly an: Eine digitale Mitfahrzentrale speziell für den Bergsport.
Die DAV-Sektionen München & Oberland haben auf ihrer Website einen CO2-Rechner für Bergtouren veröffentlicht: Mit wenigen Klicks können Sportart, Dauer, Anreise, Entfernung, Übernachtung und Verpflegung definiert werden. So erfährt man, wieviel Kilo CO2 eine geplante Tour in etwa verursachen wird.
Welche Aspekte kann man bei der Nutzung und dem Kauf von nachhaltiger Bekleidung und Ausrüstung im Bergsport beachten, um klima- und ressourcenschonend unterwegs zu sein? Unsere Kampagne #machseinfach klärt auf.
Klimafreundlich eine Kletterhalle besuchen? Was hat es damit auf sich? Der Klimawandel und die Energiekrise sind überall spürbar, es wird appelliert, den Energieverbrauch/CO2-Fußabdruck zu minimieren. Die DAV-Kletterhallen haben bereits auf die aktuelle Energiekrise reagiert und sind angehalten, sich an die Energieeinsparverordnungen zu halten.
Essen müssen wir, nicht nur beim Bergsport. Doch unsere Ernährungsgewohnheiten taugen nicht, um die wachsende Menschheit vor der Klimakatastrophe zu retten. Ein Vier-Punkte-Programm könnte Leitfaden für den nötigen Wandel sein.
Die Kampagne #machseinfach beschäftigt sich auch mit einem Teil der Nachhaltigkeit, der eher weniger beachtet wird – den sozialen Aspekten.
Du wirst sehen: Oft reichen schon kleine Dinge
Was aber können Einzelne zum Klima- und Ressourcenschutz beitragen und so dem Prinzip der Nachhaltigkeit gerecht werden?Die Priorisierung ist dabei recht einfach:
Vermeiden
Die besten Umwelteinflüsse sind die, die gar nicht entstehen, denn sie haben keine Auswirkungen auf das Klima. Weniger ist hier also mehr. Die Kampagne möchte zeigen, wie man Belastungen für das Klima vermeiden kann. Warum also nicht mal Rad statt Auto zum Einkaufen nehmen und so den CO2-Ausstoß der Autofahrt komplett vermeiden? Oder die kaputte Jacke reparieren und den Kauf einer neuen nach hinten verschieben?
Reduzieren
Was aber, wenn sich der CO2-Ausstoß nicht vermeiden lässt? Das Stichwort heißt reduzieren oder sparen. Wer das Auto stehen lässt, spart nicht nur das Geld für Benzin, sondern schont auch noch die Umwelt. Auch Heizkosten lassen sich durch richtiges Dämmen reduzieren. Und die Bildung einer Fahrgemeinschaft zur nächsten Bergtour erleichtert zum einen die Tourenplanung bei der Anfahrt und verringert gleichzeitig die eigene CO2-Bilanz.
Kompensieren
Was ist aber mit den Aktivitäten, die sich nicht vermeiden oder reduzieren lassen? Wer schon immer mal einen Sechstausender besteigen wollte, wird nicht darum herum kommen, in die Ferne zu reisen. Es bleibt dann aber immer noch die Möglichkeit, die entstandenen Treibhausgase durch eine Spende auszugleichen. So können Projekte finanziert werden, die beispielsweise in Nepal den Bau von Biogasanlagen unterstützen und so wieder CO2 einsparen.
Gefördertes Projekt
Die Kampagne #machseinfach ist Teil des Projekts „Bergsport mit Zukunft“, das durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) und Globetrotter gefördert wird.