Skitour um Heidelberger Hütte

Am Samstag ging es früh morgens um 5.15 Uhr los nach Ischgl. Die Fahrt über regnete es und die Woken hingen meist tief in den Bergen, bis kurz vor dem Ziel die Sonne schon zwischen den Wolken durchgespitzt hat. Mit der Gondel gings hinauf ins Skigebiet, wo ein strahlend blauer Himmel auf uns wartete. Wir deponierten unsere Rucksäcke im Schließfach. Für die ersten Schwünge nahmen wir die Piste. Die hat Andrea, unsere Freeride begeistere Führerin, aber schnell verlassen und uns ans Abfahren im Gelände gewöhnt. Nach einer Mittagsrast haben wir uns samt unserer Rucksäcke durchs Skigebiet bis zur Gampenalpe vorgearbeitet, von wo aus wir den Aufstieg zur Heidelberger Hütte in Angriff nahmen. Nach einem anstrengenden langen Tag kamen wir bei Dunkelheit, aber noch pünktlich zum Abendessen an. Nach einem hervorragenden Frühstück sind wir am nächsten Morgen gestärkt in Richtung Ritzen-Joch aufgebrochen. Andrea hat eine frische Spur in den glitzernden Schnee gezogen. Wir haben flache und steile Abschnitte, Spitzkehren und vereiste Stellen gemeistert. Vom Ritzenjoch ist ein Teil der Gruppe noch auf den Hohe Kogel aufgestiegen und hat die grandiose Aussicht genossen. Wieder vereint haben wir am Ritzen-Joch unsere Ski angeschnallt und es ging hinab Richtung Hütte, im oberen Teil durch Tiefschnee, weiter unten haben alte Lawinenbrocken und herausstehende Felsen die Abfahrt erschwert. Heil an der Hütte angekommen haben wir uns gestärkt und sind von der Hütte zurück nach Ischgl abgefahren. Glücklich, müde und mit großarten Bildern im Kopf sind wir am Abend wieder nach Albstadt zurückgekehrt.